Die Krone der Dunkelheit – Laura Kneidl

Dieses Buch habe ich innerhalb eines Lesezirkels bei Goodreads gelesen.

Titel: Die Krone der Dunkelheit
Autor: Laura Kneidl
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung:  02.10.2018
ISBN: 9783492705264
Seitenanzahl: 630

Photo by Piper

Handlung (Goodreads):

Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.

Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.

Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird …

Rezension:

Gleich zu Beginn des Buches ist mir die außergewöhnliche Erzählweise aufgefallen: Nachdem die Story zunächst aus der Sicht von Freya und Ceylan beschrieben wird, kommen im Laufe der Geschichte weitere fesselnde Perspektiven hinzu. Diese Art des Storytellings hat mich schnell in die Geschichte eintauchen lassen und mir geholfen, die Motive hinter den Entscheidungen der Charaktere besser zu verstehen.

Durch den flüssigen Schreibstil bin ich trotz des großen Seitenumfangs sehr schnell vorangekommen und teilweise fast durch die Seiten geflogen. Allerdings gab es ab der Mitte des Buches die ein oder andere ausschmückende Stelle, die wenig zur Hauptstory beigetragen und die Geschichte dadurch etwas in die Länge gezogen hat.

Im Hinblick auf die Charaktere hat mir vor allem die Perspektive von Ceylan gefallen. Obgleich sie in ihrer Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag erleben musste, hat sie eine unglaublich starke Persönlichkeit und gibt trotz mehrerer Rückschläge nicht auf, ihren Traum, eine Wächterin zu werden, zu verwirklichen. Auch Freya hat mir als zweite Protagonistin sehr gut gefallen. Zumal sie anfangs sehr zerbrechlich und schwach dargestellt wird, entwickelt sie sich während der Reise nach Melidrian zu einer begabten Magierin. Nicht zuletzt durch die wunderschönen Illustrationen, welche übrigens hervorragend zu den einzelnen Persönlichkeiten gepasst haben, wirkten alle Charaktere sehr authentisch und interessant. Zudem haben mich die beiden angedeuteten Liebesgeschichten ein wenig zum schmunzeln gebracht und mir definitiv Lust auf den zweiten Teil der Reihe gemacht.

Nun zu meinem Kritikpunkt: Meines Erachtens nach hat Ceylan ihren Unmut gegenüber den Fae (magisches Volk der Seelige und Unseelige) zu oft kundgetan – spätestens nach der dritten Erwähnung war es offensichtlich, dass sie die beiden magischen Völker nicht leiden kann. Die repetitiven Aussagen ließen Ceylan leider ziemlich nervtötend wirken.

*Spoiler Anfang*

Es gibt einige interessante Gedankengänge zum Thema Unsterblichkeit („Immortalität“) die mir aufgefallen sind: Die magischen Völker werden ihrer Immortalität überdrüssig. Sie können ihr Leben im Gegensatz zum endlichen Leben der Menschen nicht in vollen Zügen genießen . Der Anbruch eines neuen Tages hat für sie kaum noch eine Bedeutung, da sie im Vergleich zu einem sterblichen Leben keine Angst haben müssen, ihre Lebenszeit auf Erden vergeudet zu haben. Die Unsterblichkeit im Buch hat allerdings den Twist, dass sie insofern nur auf eine bestimmte Sache beschränkt ist. Die Fae können zwar keines natürlichen Todes sterben (Altern sehr langsam, werden nie krank, etc.), z.B. durch eine magische Waffe jedoch sehr wohl getötet werden. In der Welt der Menschen gibt es wiederum Personen, wie z.B. Elroy, welche sich nach einem solchen immortalen Leben sehnen und alles dafür tun würden um es zu bekommen.

Auch im Hinblick auf soziale Bindungen unterscheiden sich die magischen Völker aufgrund ihrer Unsterblichkeit von den Menschen: Da sie sich auch der monogamischen Lebensweise überdrüssig geworden sind, gehen sie zumeist mit mehreren Fae gleichzeitig eine Beziehung ein, während in der Welt der Menschen ein solches Verhalten eher unüblich ist und gesellschaftlich verachtet wird.

Aus diesem Grund hat letztlich auch die Krönung des neuen Königs bei dem Volk der Fae eine solch große Bedeutung. Die Fae langweilen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem unendlichen Leben einfach derart, dass sie sogar den Tag der königlichen Krönung ihres verhassten Kronprinzen herbeisehnen.

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In Bezug auf unsere heutige Gesellschaft lassen sich in der Gier nach Unsterblichkeit einige Parallelen dazu feststellen. Durch die moderne Medizin wird es uns zunehmend möglich ein höheres Alter zu erreichen und Krankheiten zu überwinden, gegen die unsere Vorfahren keine Chance hatten. Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ist somit in unserem heutigen Leben nichts ungewöhnliches mehr. Die Geschichte hinterlässt letztlich einen Ausblick darüber, dass Unsterblichkeit nicht automatisch auch ein Garant für ein glücklicheres Leben sein muss.

*Spoiler Ende*

Fazit:

Abschließend hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen! Die magische Welt hat mich sprichwörtlich in ihren Bann gezogen und durch das offene Ende will ich nun unbedingt wissen, wie es in Band 2 („Magieflimmern“) weiter gehen wird. Nichtsdestotrotz muss ich jedoch einen Stern abziehen, da es ab der Mitte des Buches etwas schleppend wurde und ich Ceylans feindseliges Verhalten gegenüber den Fae stellenweise übertrieben fand. Dies hat sich jedoch ab dem letzten Drittel des Buches wieder gänzlich gelegt, indem die Geschichte wieder ordentlich Spannung aufgebaut hat. Aus meiner Sicht ist es eine Geschichte, die mich auch noch Tage nach beenden des Buches beschäftigt und zum Nachdenken angeregt hat. Aus diesem Grund verleihe ich dem Buch wohl verdiente 4 Sterne!

Bewertung:

4/5 Sterne ★★★★☆

Sommersalat mit gebratenem Tofu

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Der ideale Salat für heiße Sommertage 🙂

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Salatherz (Romanasalat)
  • 3 Strauchtomaten oder 1 Fleischtomate
  • 1 halbe Salatgurke
  • 1 Karotte
  • 1 Block Seidentofu oder geräucherter Tofu (ca. 400g)
  • eine Hand voll Salatkerne (z.B. Pinienkerne, Sonnenblumen- und Kürbiskerne)
  • 1 EL weißen oder schwarzen Sesam
  • 1 EL Reisessig
  • 1 EL Sojasoße
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Honig (alternativ auch Agavendicksaft oder Rohrzucker)
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Prise Salz und Pfeffer
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Oregano, Rosmarin)
  • etwas Kokosöl zum anbraten

Zunächst die Salatblätter einzeln vom Strunk entfernen und in einer großen Schüssel waschen. Nun den Salat schleudern und jedes Salatblatt in ca. 2 cm große Streifen schneiden. Im nächsten Schritt auch das restliche Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Karotte schälen und mit einer Gemüseraspel zerkleinern.

Den Tofu in ca. 1 cm kleine Würfel schneiden und dann zusammen mit dem Kokosöl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze anbraten. Wenn der Tofu leicht bräunlich wird, den Reisessig und das Sojaöl hinzufügen und nach ca. einer Minute die Pfanne vom Herd nehmen und den Tofu darin nachziehen lassen.

Im nächsten Schritt nun das Dressing zubereiten: Hierzu das Olivenöl mit Senf, Honig und dem Zitronensaft in einer Schüssel vermischen und mit den Gewürzen (Salz, Pfeffer und getrocknete Kräuter) abschmecken. Zum Schluss alle Zutaten in einer Salatschüssel vermischen und die Salatkerne und Sesamkerne hinzufügen.

Zum Salat wahlweise ein paar Scheiben Baguette servieren. Lasst es euch schmecken! 🙂

Sommerliche Buddha Bowl

Sommerliche Buddha Bowl
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Zutaten für 2 Bowls:

  • 1 Tasse Reis (z.B. Wildreis)
  • 4 Blätter Romanasalat
  • 1/2 Naturtofu
  • 1/2 Gurke
  • 1 Avocado
  • 1 Mango
  • ein kleiner Brokkoli
  • eine Hand voll Pilze (z.B. Champignons)
  • 1 EL Sesamkörner (schwarzer und weißer)
  • 1 EL Reisessig
  • 1 EL Sojasoße
  • 3 EL Sesampaste (Tahini)
  • 6 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Agavendicksaft oder Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Prise Salz und Pfeffer
  • ein Bund frische Petersilie (getrocknete bzw. gefrorene geht auch)
  • etwas Kokosöl zum anbraten

Zunächst den Reis mit 2 Tassen Wasser und einer Brise Salz nach Packungsanleitung kochen.

In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, die Gurke schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Tofu ebenfalls würfeln. Den Brokkoli in kleine Röschen schneiden, die Karotten stifteln und beides zusammen mit den Champignons für 10 min in heißem Salzwasser kochen lassen. Nun den Salat nach dem Waschen schleudern und in ca. 5 cm breite Streifen schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und anschließend senkrechte und waagerechte Einstiche in jede der beiden Avocadohälften ritzen. Dann mit einem Löffel die kleinen Avocadowürfel herauskratzen. Zuletzt die Mango schälen und anschließend würfeln.

Im nächsten Schritt den Tofu in einer Pfanne mit Kokosöl anbraten, wenn dieser goldbraun ist, den Reisessig und die Sojasoße hinzufügen und etwa 1 Minute mit anbraten. Danach in der Pfanne zur Seite stellen. Nun wird das Dressing zubereitet: Dafür Sesampaste, Naturjoghurt, Agavendicksaft und Zitronensaft miteinander vermischen und mit Salz, Peffer und klein geschnittener Petersilie abschmecken.

Am Ende alle Zutaten in einer Schüssel anrichten und mit dem Tahini-Dressing beträufeln. Zum Verfeinern der Buddha Bowl schließlich die Sesamkörner hinzufügen.

Almost Midnight – Rainbow Rowell

Dieses Buch tut einfach gut.

Titel: Almost Midnight
AutorInnen: Rainbow Rowell
Verlag: Pan MacMillan
Erstveröffentlichung: 31. Okt. 2017
ISBN: 978-1529003772
Seitenanzahl: 161

Photo by Goodreads

Handlung:

„Almost Midnight“ beinhaltet zwei Kurzgeschichten:

In „Midnights“ geht es um Noel und Mags, die sich auf einer Neujahrsparty kennenlernen und daraus letztlich eine innige Freundschaft entwickeln. Man begleitet die beiden fortan jedes Jahr auf diese Silvesterfeier und jedes Jahr werden beide nicht nur erwachsener, sondern auch ihre Beziehung beginnt sich in eine ganz neue Richtung zu entwickeln.

„Kindred Spirits“ erzählt wiederum vom jungen Star-Wars-Fangirl Elena, die zur Premiere des neuen Star Wars Films vor einem Kino kampiert. Dabei macht sie nicht nur einige interessante Bekanntschaften, sondern erlebt auch ihr eigenes kleines Abenteuer.

Rezension:

Auf der Suche nach einem neuen Buch um mich in der derzeitigen Lockdown-Phase etwas ablenken zu können stieß ich auf „Almost Midnight“ von Rainbow Rowell. Obwohl ich die Kulisse des Buches eher als winter-/weihnachtlich beschreiben würde und es auch in den Wintermonaten herausgegeben wurde, hatte mich allein schon das wunderschönen Cover sehr angesprochen.

Eins kann ich jetzt schon sagen: Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Rainbow Rowell lesen! Beide Geschichten haben mein Herz erwärmt und eine sehr gemütliche und wohlige Stimmung in mir hervorgerufen. Beide Kurzgeschichten haben ihren eigenen Charme, daher fällt es mir schwer zu schreiben, welche der beiden Kurzgeschichten mir schlussendlich besser gefallen hat, da jede auf ihre eigene Art besonders war. Durch den lockeren Schreibstil und die authentischen Charaktere konnte man sich schnell in beide Geschichten hineinfühlen. Obwohl ich beim Lesen von Kurzgeschichten zumeist das Problem habe, dass ich erst dann so richtig in die Geschichte hineinkomme, wenn diese bereits wieder zu Ende ist, war dies hier überhaupt nicht der Fall! Um das Ganze zu noch unterstreichen, habe ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen und es dabei kaum aus der Hand legen können.

An „Kindred Spirits“ hat mich zudem fasziniert, dass es sich hierbei um Star Wars Fandom gehandelt hat. Da ich mich selbst zu keiner solchen Fangemeinschaft zähle, obwohl ich alle Star Wars Filme geschaut habe, würde ich nie auf die Idee kommen, vor der Premiere eines neuen Filmes vor einem Kino auszuharren. Wider erwarten muss ich zugeben, dass mich der Star Wars Hype letztendlich doch ein wenig angesteckt hat und ich zusammen mit Elena und ihren Gefährten der heiß ersehnten Premiere des neuen Star Wars Filmes entgegengefiebert habe.

Nicht zuletzt durch die wunderschönen Illustrationen von Simini Blocker ist „Almost Midnight“ eine Lektüre mit der man sich an einem Leseabend zusammen mit einer warmen Tasse Tee in seine Decke kuschelt, sich in zwei zuckersüße Geschichten entführen lässt und sie schließlich mit einem Lächeln im Gesicht zufrieden zur Seite legt.

Bewertung:

5/5 Sterne ★★★★★

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Goldene Milch

Wenn ihr wie ich mit Sodbrennen zu kämpfen habt, dann kann ich euch dieses einfache Rezept empfehlen! Ein wichtiger Bestandteil der goldenen Milch ist die Kurkumawurzel, welche nicht nur eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung hat, sondern auch sehr gut gegen Sodbrennen hilft. Auch wenn der Geschmack von Kurkuma nicht unbedingt jedermanns Sache ist, ist es als natürliches Hausmittel bei Magenbeschwerden sehr empfehlenswert.

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Zutaten für eine Tasse (1 Portion):

  • 400 ml pflanzliche Milch (Soja, Hafer, Kokos etc.)
  • ein Stück Kurkumawurzel (daumengroß) oder 1 EL Kurkumapulver
  • ein Stück Ingwer (daumengroß)
  • 1 TL Agavendicksaft oder Honig
  • 1 Messerspitze Zimt

Ingwer- und Kurkumawurzeln mit einer Reibe zerkleinern und zusammen mit der Milch in einem Kochtopf auf mittlerer Hitze erwärmen – Wer keine Reibe besitzt, kann die Zutaten auch einfach in einem Mixer geben!

Dann den Zimt hinzufügen und die Milch unter rühren aufkochen lassen. Wenn die Milch aufgekocht ist von der Kochplatte nehmen und den Agavendicksaft bzw. den Honig hinzufügen und in einer Tasse anrichten.

Wer die geriebenen Ingwer- und Kurkumastückchen nicht mittrinken will, kann die goldene Milch vor dem Trinken durch ein Sieb schütten.

Leseliste 2020

Hier ist eine Liste von Büchern, welche ich dieses Jahr gelesen und teilweise bereits rezensiert habe. Zudem trage ich dort auch die Bücher ein, die ich in naher Zukunft lesen möchte 🙂

Meine Leseliste 2020

Januar:

Februar:

  • Die sieben Königreiche, Band 1: Die Beschenkte - Kristin Cashore
  • Herz über Kopf - Jo Platt

März:

  • Love to Share: Liebe ist die halbe Miete - Beth O'Leary

April:

Mai:

Juni:

Juli:

  • One of Us is Lying - Karen M. McManus
  • We Were Liars - E. Lockhart

August:

  • Holding up the universe - Jennifer Niven

September:

  • Selection - Kira Cass

Oktober:

  • It only happens in the movies - Holly Bourne
  • Onyx: Schattenschimmer - Jennifer L. Armentrout

November:

Dezember:

  • Animant Crumbs "Staubchronik“ – Lin Rina

Die leckersten veganen Pancakes

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Zutaten für 8 Pancakes:

  • 200 g Hafermehl (normales Weizenmehl geht auch, aber mit Hafermehl schmeckt es noch besser 😉 )
  • 200 ml pflanzliche Milch
  • 1 EL Apfelmus
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 Tüte Backpulver
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Heidelbeeren (tiefgefroren oder frisch)
  • Kokosöl zum anbraten
  • Ahornsirup nach Bedarf

Zunächst alle trockenen Zutaten (Hafermehl, Backpulver, Zucker, Salz, Zimt) in einer großen Schüssel miteinander vermischen und nach und nach die Milch mit einem Rührgerät unterrühren. Dann das Apfelmus hinzufügen und die Hälfte der Heidelbeeren mit einem Schneebesen unterheben.

Nun in einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und darin mit einer Schöpfkelle kleine Pancakes formen. Diese auf mittlerer Hitze auf beiden Seite goldbraun backen.

Die Pancakes auf einem Blatt Küchenpapier abtropfen lassen und mit Ahornsirup und dem Rest der Heidelbeeren servieren.

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Selbstgemachtes Granolamüsli

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Zutaten für 1 L Glas:

  • 3 Tassen zarte Haferflocken
  • 1 Tasse geschrotete Leinsamen
  • 1 Tasse Chiasamen
  • 1 Tasse Walnüsse
  • 1 Tasse Haselnüsse
  • 1 Tasse Mandeln
  • 1 1/2 Tassen Rosinen
  • 1/2 Tasse Datteln
  • 1/2 Tasse Feigen
  • 1 Tasse Kokos Chips
  • 1 Tasse Sonnenblumenkerne
  • 1 Tasse Kürbiskerne
  • 1 Brise Salz
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1/2 Tasse Kokosöl
  • 6 EL Honig oder Ahornsirup

Den Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen. Die Datteln und Feigen in 1 cm große Streifen schneiden. Die Nüsse klein hacken und zusammen mit den anderen Zutaten, außer den Rosinen und zerkleinerten Feigen und Datteln, in einer großen Schüssel vermischen.

Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und 1 Stunde backen. 10 min vor Ende der Backzeit die Rosinen, Datteln und Feigen hinzufügen. Danach das Müsli vollständig auskühlen lassen und in ein großes Einmachglas füllen.

Zum servieren empfehle ich Naturjoghurt und klein geschnittenes Obst. Bon Appetit!

Glück ist meine Lieblingsfarbe – Kristina Günak

Titel: Glück ist meine Lieblingsfarbe
AutorInnen: Kristina Günak
Verlag: Bastei Lübbe
Erstveröffentlichung: 31. Mai 2019
ISBN: 9783404178360
Seitenanzahl: 272

Photo by www.luebbe.de

Handlung (Goodreads):

Juli lebt dort, wo andere Urlaub machen: auf La Palma. Eigentlich sollte es bloß eine Auszeit vom langweiligen Bürojob sein, doch wenn es nach ihr geht, kann der Ernst des Lebens gerne warten. Dann lernt sie Quinn kennen, der das genaue Gegenteil von ihr ist – vernünftig, zielstrebig, mit beiden Beinen auf der Erde -, und die Funken fliegen. Dabei will Juli sich doch auf keinen Fall verlieben!
Doch als ein verwaister Hund ein neues Zuhause sucht, werden all ihre schönen Vorsätze auf die Probe gestellt. Und Juli erlebt, dass es nur ein bisschen Mut braucht, um die große Liebe zu finden.

Rezension:

„Glück ist meine Lieblingsfarbe“ ist bereits der dritte Titel den ich von Kristina Günak gelesen habe, „Drei Männer Küche Bad“ und „Verliebt nochmal“ hatte ich jeweils verschlungen und war deshalb umso gespannter nun diesen Titel lesen zu können. Ich kann mich mit ihren Protagonistinnen gewöhnlich sehr gut identifizieren und sie schafft es jedes Mal in ihren Büchern eine gemütliche und wohlige Stimmung hervorzurufen.

Zunächst möchte ich auf die Charaktere eingehen: Juli ist eine zurückhaltende und intuitiv handelnde Person, die sich anfangs beruflich als auch privat in einer kleinen Sinnkrise befindet. Ich konnte mich gut in sie hineinfühlen und neige selber dazu, bei Problemen und wichtigen Entscheidungen am liebsten fluchtartig den Raum zu verlassen. Quinn ist zielstrebig, erfolgreich und scheint jedenfalls in beruflicher Hinsicht sein Glück bereits gefunden zu haben. Obgleich beide auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, verbindet sie trotzdem eine Gemeinsamkeit: Beide behüten jeweils ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, welches sie bisher kaum einer anderen Person anvertraut haben und am liebsten verdrängen würden. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine wunderschöne Liebesgeschichte, die einem das Herz erwärmen lässt.

Es war spannend, Juli auf ihrer Suche nach ihrem persönlichen Glück zu begleiten und ich glaube, dass es vor allem in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit vielen so geht wie ihr. Viele fühlen sich in ihrer jetzigen beruflichen Situation nicht wohl und scheuen sich vor dem Schritt, eine neue Richtung einzuschlagen. Andere wissen momentan einfach nicht, wohin ihre persönliche Reise gehen soll. Aus diesem Grund fand ich die Message des Buches ziemlich passend: Selbst die aussichtsloseste Situation und auch eine nicht enden zu wollende Selbstfindungsphase gehen einmal vorbei. Letztlich braucht es einfach etwas Mut um sein individuelles Glück zu finden. Dies gilt natürlich nicht nur für den beruflichen Erfolg, sondern vor allem auch für das private Glück.

Leider habe ich mehrere Anläufe gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Dies hat mich ein wenig überrascht, da ich bei den anderen Büchern der Autorin keinerlei solcher Probleme hatte. Zudem hätte ich es passender gefunden, wenn sich die Liebesgeschichte zwischen Juli und Quinn etwas länger hinausgezögert hätte. Ich bin ein großer Fan von Storys in denen sich die Protagonistin ohne äußerliche Hilfe zu einer starken emanzipierten Person entwickeln. Im Bezug auf die Story hätte ich es deshalb besser gefunden, wenn sich Juli auch schon vor Beginn der Beziehung mit Quinn charakterlich weiterentwickelt hätte. Aus diesem Grund hat mir „Glück ist eine Lieblingsfarbe“ im Vergleich zu „Drei Männer Küche Bad“ und „Verliebt nochmal“ leider am wenigsten gefallen.

Fazit:

Wenn ihr mal wieder ein Buch sucht, um ein wenig aus eurem Alltag zu entfliehen und ihr euch vielleicht ebenfalls in einer chaotischen und orientierungslosen Lebensphase befindet, dann ist dies das richtige Buch.

Bewertung:

3/5 Sterne ★★★☆☆

Linsencurry mit Spitzkohl

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Zutaten für 2 Personen:

  • 3 Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • 1 Pastinake
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stk. Ingwer (Daumengroß)
  • 100g rote Linsen
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Agavendicksaft (Zucker geht auch)
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
  • 1 EL Currypulver
  • 1/2 EL Kurkumapulver
  • 1 Messerspitze Kreuzkümmel
  • Kokosöl zum anbraten

Zunächst das ganze Gemüse außer den Spitzkohl schälen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und den Ingwer mit einer Gemüsereibe zerkleinern.

Zuerst den Knoblauch mit der Zwiebel und dem geriebenen Ingwer zusammen mit den Gewürzen (Kurkumapulver, Kreuzkümmel und Currypulver) anbraten. Dann das restliche geschnittene Gemüse hinzugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Gemüse auf mittlerer Hitze 15 min. zugedeckt köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Spitzkohl waschen, halbieren und in kleine Streifen schneiden. Zudem eine halbe Zitrone auspressen.

Nun den Spitzkohl und die Linsen zusammen mit der Kokosmilch zum restlichen Gemüse geben und weitere 10 min. köcheln lassen. Wenn das Gemüse und die Linsen durchgegart sind, Zitronensaft und einen Esslöffel Agavendicksaft hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Man kann das Curry entweder so wie es ist oder mit Naan Brot als Beilage genießen. Guten Appetit!